Papier – mit Verantwortung handeln

Jede/r Deutsche verbrauchte im Jahr 2007 durchschnittlich 256 Kilogramm Papier. Damit gehört Deutschland weltweit zu den Spitzenreitern. Für die Papierproduktion wird weltweit jeder fünfte eingeschlagene Baum verwendet.

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FSC

FSC (Forest Stewardship Council) ist ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft, das garantiert, dass Holz- und Papierprodukte aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen. Dabei müssen bei der Waldbewirtschaftung sowohl Umwelt- als auch Sozialstandards eingehalten werden. Die Auswahl an FSC-Papieren ist breit gefächert, vom günstigen Kopierpapier bis zu hochwertigen Imagepapieren.

PEFC*

PEFC (Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes) dokumentiert und fördert ebenfalls eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Den Unterschied zu FSC bildet dabei die Kosteneffizienz, die es auch kleineren Forstbetrieben ermöglicht, diese Umweltkennzeichnung zu erhalten.

BLAUER ENGEL*

Das erste und älteste Umweltlabel der Welt zeichnet Papiere aus, die aus 100 % Altpapier bestehen. Sie werden ohne Umweltbelastende Produktionschemikalien sowie Färbe- und Bleichmittel hergestellt. Der Blaue Engel garantiert einen sparsamen Einsatz von Rohstoffen, einen geringen Energieverbrauch und eine umweltgerechte Entsorgung. 

EURO-BLUME (ECO-LABEL)*

In Bezug auf Papier liegen die Schwerpunkte des EU-Umweltzeichens auf der Begrenzung von Emissionen (Abwasser, Luft) und Energieverbrauch bei der Herstellung, sowie bei Umwelt- und Gesundheitsschutz durch den restriktiven Einsatz von Chemikalien und Hilfsstoffen. Die „EU-Flower“ enthält damit umfangreiche Kriterien für den Herstellungsprozess. Um sie zu erhalten, müssen Hersteller strenge Richtlinien über den gesammten Produktionsprozess hinweg erfüllen. Die verwendeten Holzfasern müssen bspw. aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen, davon 10 % aus PEFC- oder FSC-zertifizierten Wäldern.

 

* Quelle: Deutsche Papier



Klimaneutral arbeiten durch Wald-Aufforstung*

In der heutigen industrialisierten Gesellschaft lässt es sich nicht vermeiden, dass CO2-Emissionen entstehen. Jedes Produkt hinterlässt seinen „carbon footprint“ in unserer Atmosphäre.

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Die Grundidee der CO2-Neutralität liegt darin, dass die entstandenen Treibhausgase in gleicher Menge an anderer Stelle wieder eingespart werden. Da Emissionen eine globale Schädigungswirkung haben, ist es für den Klimaschutz nicht relevant, an welcher Stelle sie entstehen bzw. vermieden werden. Deshalb können Treibhausgase, die an Ort A entstehen, durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an Ort B ausgeglichen werden – ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip, um unsere Atmosphäre zu schützen.



Green IT**

Unter dem Stichwort Green IT versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informationstechnik bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten, also vom Design der Systeme und zur Produktion der Komponenten über deren Verwendung bis zur Entsorgung, bzw. dem Recycling der Geräte.

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Dabei stehen zwei Themen im Vordergrund: zum einen der Energieeinsatz bei der Produktion und der Nutzung von Hardware (beispielsweise Computer, Monitore, Drucker, aber auch (Mobil-) Telefone und zum anderen die verwendeten Materialien und Produktionsmittel. Eine weitere Unterscheidung wird zwischen der Energieeinsparung während der Nutzung von z. B. Niedrigenergie-Notebooks und der Energieeinsparung durch dessen Nutzung (z. B. Ersetzen von Dienstreisen durch Videokonferenzen) gemacht. Mit anderen Worten: es geht einerseits um die Verwendung von energieeffizienteren ICT-Produkten und andererseits um die Emissionsreduzierung durch die Anwendung von ICT-Geräten.


** Quelle: Wikipedia